Arten von Schlittenlehnen
Schlittenlehnen gibt es in verschiedenen Ausführungen:
Steckbare Holzlehne
Die klassische Variante: Eine Holzlehne mit Steckverbindungen, die in vorgebohrte Löcher im Schlitten gesteckt wird. Robust, natürlich und passend zum Holzschlitten.
Schraubbare Metalllehne
Metallrahmen mit Polsterung, der mit Schrauben am Schlitten befestigt wird. Stabiler als Stecklehnen, aber weniger schnell montierbar.
Klemmbare Universallehne
Lehnen mit Klemmmechanismus, die ohne Bohren oder Schrauben am Schlitten befestigt werden. Passen auf die meisten Schlittenmodelle. Schnell montierbar, aber nicht so stabil wie Steck- oder Schraubverbindungen.
Komplett-Sets
Sets mit Rückenlehne, Sicherheitsgurt, Fußstütze und manchmal auch Schiebestange. Die Rundum-Lösung für den Umbau zum Babyschlitten.
Montage und Kompatibilität
Die Montage hängt vom Schlittentyp ab:
- Davoser Schlitten: Die meisten Lehnen sind für Davoser Schlitten konzipiert. Standard-Querstreben-Abstände erlauben die Montage der meisten Lehnenmodelle.
- Hörnerschlitten: Wegen der Hörnerform sind nicht alle Lehnen kompatibel. Achten Sie auf die Herstellerangabe zur Kompatibilität.
- Alu-Schlitten: Für Alu-Schlitten gibt es spezielle Lehnen mit angepassten Befestigungen. Holzlehnen passen hier meist nicht.
Wichtig: Messen Sie vor dem Kauf die Schlittenbreite und den Abstand der Querstreben. Die meisten Lehnen passen auf Schlitten mit 34 cm Breite (Standard).
Kaufberatung für Schlittenlehnen
Die wichtigsten Kaufkriterien:
- Kompatibilität: Die Lehne muss zum Schlitten passen. Am besten vom gleichen Hersteller kaufen.
- Stabilität: Die Lehne darf nicht wackeln. Steck- und Schraubverbindungen sind sicherer als Klemmungen.
- Höhe: Mindestens 25 cm für ausreichende Rückenstützung. Für Babys ab 6 Monaten besser 30 cm.
- Gurt inklusive: Ein integrierter Sicherheitsgurt ist ein wichtiges Plus, besonders für Kleinkinder unter 3 Jahren.
- Abnehmbarkeit: Einfach abnehmbar, damit der Schlitten ohne Lehne weiter genutzt werden kann.
Sicherheit bei Schlittenlehnen
Eine Schlittenlehne erhöht die Sicherheit, aber nur wenn sie richtig montiert ist:
- Fester Sitz: Prüfen Sie vor jeder Fahrt, ob die Lehne fest sitzt und nicht wackelt
- Gurt anlegen: Die Lehne allein reicht nicht – legen Sie immer den Sicherheitsgurt an
- Regelmäßig prüfen: Schrauben und Verbindungen können sich lockern. Regelmäßig nachziehen.
- Belastungsgrenze: Die Lehne ist für das Gewicht eines Kindes ausgelegt, nicht als Haltegriff für Erwachsene
- Kein Ersatz für Aufsicht: Eine Lehne macht den Schlitten sicherer, ersetzt aber nicht die Aufsicht eines Erwachsenen
Fazit: Schlittenlehne – die kluge Nachrüstung
Eine nachrüstbare Schlittenlehne ist die cleverste Lösung für Familien, die bereits einen Holzschlitten besitzen und ihn kindertauglich machen möchten. Für 15–50 € wird der vorhandene Schlitten zum sicheren Babyschlitten umgerüstet.
Für die beste Passform empfehlen wir eine Lehne vom gleichen Hersteller wie der Schlitten. Ein Komplett-Set mit Gurt und ggf. Schiebestange bietet die umfassendste Lösung.
Unser Tipp: Kaufen Sie die Lehne gleich beim Schlittenkauf mit – so haben Sie die Gewissheit, dass alles zusammenpasst.
