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Zubehör

Schneebremse für Schlitten

Mehr Kontrolle bei der Abfahrt

Schneebremsen sind nachrüstbare Bremssysteme für Holz- und Metallschlitten. Sie ermöglichen es dem Fahrer, die Geschwindigkeit zu reduzieren und den Schlitten kontrolliert zum Stehen zu bringen – ohne die Füße in den Schnee zu drücken.

15–45 €
Preisspanne
Hand-/Fußbremse
Typ
Nachrüstbar
Montage
Metall/Kunststoff
Material

Aktuelle Schneebremse Schlitten

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Arten von Schlittenbremsen

Schlittenbremsen gibt es in verschiedenen Bauweisen:

Fußbremse

Metallplatten oder Zacken, die unter den Kufen angebracht sind und durch Druck mit den Füßen aktiviert werden. Die am häufigsten nachgerüstete Bremse für Holzschlitten.

Handbremse

Ein Hebel an der Seite des Schlittens, der Bremsbacken gegen den Schnee oder die Kufen drückt. Komfortabler als die Fußbremse, aber aufwändiger in der Montage.

Anker-Bremse

Ein Metallanker, der in den Schnee gedrückt wird und den Schlitten zum Stehen bringt. Besonders effektiv auf lockerem Schnee, weniger auf Eis.

Krallen-Bremse

Metallkrallen an der Unterseite der Kufen, die bei Bedarf ausgefahren werden. Die effektivste Bremse, aber nur für Metallkufen geeignet.

Montage einer Schneebremse

Die Montage einer Schneebremse erfordert je nach Typ unterschiedlichen Aufwand:

Fußbremse montieren

Die einfachste Nachrüstung: Metallwinkel werden an den Kufeninnenseiten befestigt. Durch Druck mit den Füßen nach außen werden die Bremsen aktiviert. Montage mit Schrauben in ca. 20 Minuten.

Handbremse montieren

Aufwändiger: Ein Hebelwerk wird an der Schlittenseite befestigt, Bremsbacken unter dem Sitz montiert. Erfordert oft Bohren und Schrauben. Montage ca. 45 Minuten.

Wichtig bei der Montage

  • Die Bremse darf im gelösten Zustand nicht schleifen und die Fahrt nicht behindern
  • Alle Schrauben müssen fest sitzen und dürfen nicht hervorstehen (Verletzungsgefahr)
  • Die Bremse muss leichtgängig sein und auch mit Handschuhen bedient werden können

Kaufberatung für Schlittenbremsen

Die richtige Bremse für Ihren Schlitten:

  • Schlittentyp prüfen: Nicht jede Bremse passt auf jeden Schlitten. Prüfen Sie die Kompatibilität mit Ihrem Modell.
  • Bremswirkung: Metallbremsen greifen besser als Kunststoffbremsen, besonders auf festem Schnee und Eis.
  • Bedienbarkeit: Die Bremse muss von der Sitzposition aus leicht bedienbar sein – auch mit dicken Handschuhen.
  • Robustheit: Die Bremse wird stark beansprucht. Hochwertige Metallteile halten deutlich länger als Kunststoff.
  • Kinder-Tauglichkeit: Für Kinderschlitten muss die Bremse leichtgängig genug für kleine Hände oder Füße sein.

Alternativen zur Schneebremse

Wenn Sie keine Bremse nachrüsten möchten:

  • Fußbremsen: Die klassische Methode: Füße in den Schnee drücken. Funktioniert gut mit guten Winterstiefeln und Profil.
  • Rodelsohlen: Spezielle Sohlen mit Profil oder Spikes verbessern die Fußbremsung erheblich.
  • Hangwahl: Weniger steile Hänge erfordern weniger Bremskraft.
  • Gewichtsverlagerung: Sich nach hinten lehnen und die Kufen aufstellen verlangsamt den Schlitten.

Fazit: Schneebremse – mehr Sicherheit beim Rodeln

Eine Schneebremse ist ein sinnvolles Sicherheitsupgrade für Schlitten, die auf steileren Hängen oder mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden. Besonders für Kinder, die noch nicht effektiv mit den Füßen bremsen können, ist eine mechanische Bremse wertvoll.

Für Holzschlitten empfehlen wir eine einfache Fußbremse aus Metall – sie ist günstig, einfach zu montieren und effektiv.

Unser Tipp: Testen Sie die Bremse nach der Montage auf einem flachen Hang, bevor Sie steilere Pisten befahren.